Ehrliche Zutaten. Freude am Kochen.
DAS WISSEN HINTER DEN REZEPTEN

Bewusst essen.
Besser verstehen.

Zutaten auswählen, ohne auf pauschale Versprechen zu vertrauen. Hier erklären wir unsere Kriterien und ihre Grenzen.

01 · UNSER KOCHPRINZIP

Gute Zutaten, klar ausgewählt.

Wir entwickeln Rezepte ohne zugesetzten Zucker und ohne Palmöl. Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und ausgewählte Öle bilden die Grundlage. Kräuter, Gewürze und passende Zubereitung bringen Geschmack.

„Ohne zugesetzten Zucker“ schließt hier auch Honig, Sirup und zum Süßen verwendete Früchte oder Fruchtkonzentrate aus. Natürlich in einer Zutat enthaltener Zucker ist damit nicht ausgeschlossen.

Unsere Zutatenwahl ist ein Kochprinzip, kein Versprechen von „physiologischer Reinheit“. Ein Lebensmittel lässt sich nicht allein an einer einzelnen Zutat als gesund oder schädlich einordnen. Menge, Ernährung insgesamt und individuelle Bedürfnisse zählen.

Die Rezepte sind als Entwürfe gekennzeichnet, bis sie probegekocht und die Mengen überprüft wurden. Hinweise zu Allergenen stehen in den Rezepten. Bei konkreten Erkrankungen oder Unverträglichkeiten ist eine individuelle fachliche Einordnung nötig.
02 · ZUCKER VERSTEHEN

Ohne Zuckerzusatz ist nicht zuckerfrei.

Nach der EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben bedeutet „zuckerfrei“ höchstens 0,5 g Zucker pro 100 g beziehungsweise 100 ml. „Ohne Zuckerzusatz“ setzt voraus, dass weder Zucker noch andere Lebensmittel wegen ihrer süßenden Wirkung zugesetzt wurden.

Bei natürlichem Zuckergehalt ist zusätzlich der Hinweis „Enthält von Natur aus Zucker“ vorgesehen. Deshalb tragen unsere Erdnussmus-Produkte kein Zuckerfrei-Siegel: Die verifizierten Werte liegen zwischen 5,4 und 5,9 g Zucker pro 100 g, obwohl kein Zucker zugesetzt ist.

Beim Einkauf

  • Die Zutatenliste zeigt, was zugesetzt wurde.
  • Die Nährwerttabelle zeigt den gesamten Zuckergehalt.
  • Honig, Agavendicksaft oder Datteln zum Süßen sind kein zuckerfreier Ersatz.
03 · ÖLE AUSWÄHLEN

Das passende Öl für den richtigen Zweck.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pflanzliche Öle, darunter Raps- und Olivenöl sowie Walnuss-, Lein- und Sojaöl. Sie liefern Fettsäuren und Vitamin E. Wir bevorzugen für viele unserer Rezepte Raps- und Olivenöl.

Wähle ein Öl passend zur Zubereitung und beachte die Erhitzungshinweise des Herstellers. Aus den Empfehlungen lässt sich kein pauschales Urteil ableiten, Samenöle seien schädlich.

„Ohne Palmöl“ beschreibt unsere Zutatenpräferenz. Es ist kein allgemeines Gesundheitssiegel. Auch Kokosmilch wird dadurch nicht zu einem gleichwertigen Ersatz für Raps- oder Olivenöl.

04 · FLEISCH EINORDNEN

Menge, Verarbeitung und Zubereitung zählen.

Rind, Schwein und Lamm zählen zu rotem Fleisch. Für gesunde Erwachsene von 18 bis 65 Jahren mit Mischkost empfiehlt die DGE insgesamt höchstens 300 g Fleisch und Wurst pro Woche. Weniger oder kein Fleisch ist ebenfalls möglich.

Die IARC stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend und rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend ein. Diese Kategorien beschreiben, wie sicher die wissenschaftlichen Belege sind. Sie sind keine Rangliste der Gefährlichkeit einer einzelnen Portion.

Beim Grillen können durch hohe Temperaturen und Rauch unerwünschte Stoffe entstehen. Das BfR empfiehlt unter anderem, Verkohlen zu vermeiden und Fett möglichst nicht in die Glut tropfen zu lassen. Rohe und verzehrfertige Lebensmittel sollten getrennt behandelt werden.

Wir vergeben keine pauschalen Gesundheits- oder Schadstoffnoten. Aussagen über Arzneimittelrückstände brauchen konkrete Untersuchungsdaten und eine Einordnung der gemessenen Mengen. Daraus folgt nicht automatisch eine nachgewiesene Gesundheitswirkung.
05 · TRANSPARENZ

Jede Einordnung braucht eine Grundlage.

Produktinformationen stammen aus offiziellen Händler- und Herstellerangaben. Die Wissenstexte stützen sich auf die verlinkten Behörden- und Fachgesellschaftsquellen. Es handelt sich um eine verständliche Einordnung, nicht um eine systematische Auswertung aller Studien.

Recherche- und Prüfstand: 13.09.2026. Neue Produkte und Rezepturen werden erst nach einer Prüfung in die Bibliothek aufgenommen.